Ein Land auf dem Weg ins Herz Europas: Serbien erwacht

Serbien, offiziell unter dem Namen Republik Serbien geführt, ist ein junger Staat im Südosten Europas, der als größter Teilstaat aus dem ehemaligen Jugoslawiens hervorgegangen ist. Das Land liegt zentral inmitten der Balkanregion und grenzt nicht nur an die anderen ehemaligen jugoslawischen Teilrepubliken Mazedonien, Montenegro, Kosovo, Bosnien und Herzegowina sowie Kroatien, sondern auch an Albanien und die EU-Mitgliedsstaaten Ungarn, Rumänien und Bulgarien. Die Durchmischung der Volksgruppen unter den 7,5 Millionen Einwohnern spiegelt die Nähe zu den Nachbarstaaten wieder und lässt sich auch an den unterschiedlichen Sprachen erkennen, die in den Landesteilen neben der Hauptamtssprache Serbisch anerkannt werden.

Belgrad - das Herz von Serbien

Zentrum des Landes ist die an der Donau gelegene Hauptstadt Belgrad mit mehr als 1,5 Millionen Einwohnern. Sie gilt zusammen mit verschiedenen Kurorten, sowie den Donau- und Gebirgsregionen als Hauptziel der Besucher des Landes. Der Tourismus stellt neben anderen Bereichen des Dienstleistungssektors die Haupteinnahmequelle Serbiens dar. Wie viele ihrer Nachbarstaaten erwacht auch die Republik langsam aus ihrem Dornröschenschlaf und konnte in den vergangenen Jahren hohe Wirtschaftswachstumsraten aufweisen, die eine schnelle Verarbeitung der wirtschaftlichen und politischen Vergangenheit erahnen lassen. Serbien bemüht sich um den Anschluss an die europäischen Nachbarstaaten, ist Mitglied der Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation, des Mitteleuropäischen Freihandelsabkommens und gilt als ein aussichtsreicher Kandidat für eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union, der die ehemalige Teilrepublik Slowenien bereits seit 2004 angehört.








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